Nicht um meine Sprache zu verlernen, lerne ich andere Sprachen, sondern ich gehe bloß durch fremde Gärten, um für meine Sprache Blumen zu holen. (Johann Gottfried Herder)

Was bedeutet Inklusion in der Schule (Aktion Mensch)

Kinder mit Erzieherin am Tisch, eins mit Downsyndrom

Mitmachen, mitreden, mitarbeiten – egal ob ein Mensch eine Behinderung hat oder nicht. Darum geht es beim Begriff Inklusion. In der Schule bedeutet Inklusion also: Kinder mit und ohne Behinderung lernen gemeinsam. Fachleute würden sagen: Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen gemeinsam.
Ein solcher Förderbedarf kann bei Kindern aus ganz unterschiedlichen Gründen festgestellt werden:
  • Das Kind hat eine Seh- oder Hörbeeinträchtigung.
  • Das Kind hat Schwierigkeiten beim Lernen.
  • Das Kind hat Schwierigkeiten beim Sprechen.
  • Das Kind hat eine körperliche oder motorische Beeinträchtigung.
  • Das Kind hat eine chronische Krankheit.
  • Das Kind ist in seiner emotionalen Entwicklung und im Sozialverhalten auffällig.
  • Das Kind zeigt autistisches Verhalten.
Einen gemeinsamen Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung gab es in manchen Bundesländern schon, bevor der Begriff Inklusion so breit diskutiert wurde. Aber erst nachdem Deutschland im Jahr 2009 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert hat, ist Inklusion in der Schule ein Muss. weiterlesen, auch Pros und Contras

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